
Klimakrise, Krieg, unsichere Zukunft. All diese Faktoren können die Stimmung in einem Seminar beeinträchtigen. Die Gruppendynamikerin Ruth C. Cohn beschreibt diese Einflüsse als «Globe», der immer wirkt. Es ist richtig, die Globe-Einflüsse im Blick zu haben und wichtig, ihnen manchmal etwas entgegenzusetzen. Die Munterrichtsmethode «Gutes und Neues» ist ein schöner Weg dafür.
Wie bei allen Munterrichtsmethoden funktioniert es ganz einfach: Sie begrüssen die Lernenden: «Ich freue mich, dass Sie da sind. Heute starten wir mit etwas Schönem: Wir richten unseren Blick auf Gutes und Neues. Überlegen Sie: Was gibt es bei Ihnen gerade Gutes? Was gelingt gut? Was macht Ihnen gerade Freude? Und gibt es vielleicht etwas schönes Neues in Ihrem Leben?
Es können gute oder neue Entwicklungen bei der Arbeit, zu Hause bei der Familie oder auf der ganzen Welt sein. Einzige Spielregel: Wir hören nur Gutes und Neues. Wir jammern nicht, wir klagen nicht und wir schimpfen nicht. Nur Gutes und Neues. Die Teilnehmenden können kurz nachdenken und legen dann los.
«Gutes und Neues» funktioniert in Präsenzseminaren genauso wie in Live-Online-Seminaren. Bei kleineren Lerngruppen im Plenum, bei grösseren Lerngruppen in Kleingruppen oder bei der Partnerarbeit: Je kleiner die Einheiten, desto mehr «Gutes und Neues» können die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten.
Egal, in welchem Format: Die Wirkung ist schon nach wenigen Minuten fast immer gleich: Strahlende Gesichter und gute Laune. Mit dieser Energie können Sie die nächstenLernaufgaben kraftvoll anpacken.
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Autor
Harald Groß ist Trainer bei der Firma Orbium Seminare Berlin. Er bildet Referenten, Trainer und Moderatoren aus. Seit vielen Jahren sucht er Wege, wie wir das Lernen gut auslösen können. Harald Groß leitet die beliebten Munterrichtsmethoden-Seminare bei Neuland und hat mehrere Bücher zum Thema verfasst. www.orbium.de














