Neue Ideen für Seminare und Workshops
Sie sind gut vorbereitet. Sie haben Ihre Veranstaltung fachkundig geplant und das Handout für die Teilnehmenden ausgearbeitet. Dann rückt das Seminar näher und als Letztes müssen Sie noch die Plakate gestalten. Sie stehen vor dem leeren FlipChart und halten den Marker in der Hand. Doch Ihnen Ihnen fällt partout nichts ein. Mit den Tipps in diesem Artikel wird Ihnen das nie mehr passieren.
Fotografien
Legen Sie ein Archiv mit Fotos Ihrer eigenen Visualisierungen an. Oft vergisst man, was man selbst vor einiger Zeit geschaffen hat. Der Vorteil: Die Ideen kann man garantiert wieder so umsetzen – sie kamen ja aus der eigenen Feder.
Sammlungen
Machen Sie sich eine Matrix, nehmen Sie eine Checkliste zur Hand oder entwickeln Sie Ihre Gedanken mit Mind-Map. Struktur ist keine Bremse. Sie zeigt lediglich einen Rahmen auf.
Vorbilder
Nutzen Sie den positiven Aspekt der Reizüberflutung: Internet, Kollegen, Bücher, Illustrierte und Plakate liefern Ihnen leicht zugängliche Gestaltungsbeispiele.
Brainstorming
Schreiben Sie ungefiltert auf, was Ihnen in den Sinn kommt. Hier haben auch Quergedanken, Abwegiges und Banalitäten ihren Platz. Viele Einfälle entstehen in kurzer Zeit.
Flipcharts unter Zeitdruck kreativ gestalten
Tief in Ihnen drin toben die Ansprüche: «Jetzt bloss nicht verschreiben!», «Die Zeit ist knapp!», «Bekomme ich alles auf ein Plakat?». Und irgendwie stockt es genau in dem Moment, wo Sie kreativ, humorvoll und flüssig ein paar Plakate gestalten wollen. Jetzt müssen Einfälle her. Aber wie denkt man sich eine Gestaltungsidee herbei? Viele Menschen meinen «die passende Idee» oder die «Lösungsidee», wenn Sie von Ideen sprechen, und lassen damit ein ganzes Spektrum von unfertigen Gedanken, Geistesblitzen und Zufallsanregungen ausser Acht.
«Ich brauche jetzt unbedingt eine Idee» wird damit oft zum Filter: Naheliegendes wird eher bevorzugt, Vertrautes wird intensiver betrachtet und Konkretes stärker befürwortet. Verloren geht dabei der «schräge» Einfall mit all dem Potenzial, das in ihm steckt. Versuchen Sie das nächste Mal eine dieser Methoden, wenn Sie ganz schnell eine gute Idee benötigen.
Spontanidee
Das ist der erste Einfall, der Ihnen zur Lösung durch den Kopf geht, nachdem das Problem definiert ist. Notieren Sie die Spontanidee in jedem Fall, auch wenn sie althergebracht erscheint, schon mal da gewesen ist oder irgendwie langweilig erscheint.
Analogien
Setzen Sie zur Unterstützung scheinbar weit entfernte und beliebig ausgewählte Bilder, Analogien und Reizwörter zur Ideenfindung ein. Sie bringen Neues ins Spiel, regen an und konfrontieren mit Andersartigkeit.
Kollegen
Fragen Sie Ihre Kollegen: «Wie würdest Du das machen?» «Was fällt dir spontan zum Thema … ein?»
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